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Das deutsche Gesundheitssystem angesichts der Corona-Krise

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Notes du Cerfa
Accroche

Der politische und gesundheitspolitische Umgang mit der COVID-19 Pandemie in Deutschland wird meistens als Erfolg betrachtet, der hauptsächlich auf die relativ niedrige Todeszahl zurückzuführen ist.

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PEINE / GERMANY - MARCH 20, 2017: two german ambulance vehicles stands on hospital at Peine / Germany
PEINE / GERMANY - MARCH 20, 2017: two german ambulance vehicles stands on hospital at Peine / Germany
Nehris/Shutterstock.com
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Drei Erklärungsfaktoren werden betont: Erstens, eine frühe Test- und Isolierungsstrategie, die auf einer hohen Dichte von Laboratorien und Gesundheitsämtern beruht; zweitens, die Behandlung von Patienten im ambulanten Sektor; und drittens, der Ausbreitungsmodus des Coronavirus in Deutschland.

Die Haupteigenschaft auf der politischen Ebene beruht auf einer Abstimmung zwischen Bund und Ländern, die sich durch einen politischen Konsens auszeichnet, wenngleich politische Auseinandersetzungen und unterschiedliche Strategien in den Bundesländern auch zu verzeichnen waren. Schließlich hat die COVID-19 Pandemie auch den Bedarf einer Fortsetzung, der bereits eingeleiteten Veränderungsprozesse im deutschen Gesundheitssystem unterstrichen.

 

Prof. Dr. Patrick Hassenteufel ist Professor für Politikwissenschaft an der Universität Paris-Saclay (UVSQ) und an der Sciences Po Saint-Germain-en-Laye.

 

Diese Publikation ist auf Französisch verfügbarLe système de santé allemand face à la crise du coronavirus.

 

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Studienkomitee für deutsch-französische Beziehungen (Cerfa)
Accroche centre

Das Studienkomitee für deutsch-französische Beziehungen (Cerfa) wurde 1954 durch eine zwischenstaatliche Vereinbarung zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Frankreich gegründet, um die Kenntnisse über Deutschland in Frankreich zu vertiefen und die deutsch-französischen Beziehungen, einschließlich ihrer europäischen und internationalen Dimensionen, zu analysieren. Durch seine Konferenzen und Seminare, die Experten, politische Entscheidungsträger, hochrangige Funktionäre und Vertreter der Zivilgesellschaft beider Länder zusammenbringen, fördert das Cerfa die deutsch-französische Debatte und regt politische Vorschläge an. Es veröffentlicht regelmäßig Studien in zwei Reihen: den « Notes du Cerfa » und den « Visions franco-allemandes ».

Das Cerfa unterhält enge Beziehungen zu deutschen Stiftungen und Think Tanks. Neben seiner Forschungs- und Debattenarbeit fördert das Cerfa die Entstehung einer neuen deutsch-französischen Generation durch originelle Kooperationsprogramme. So führte das Cerfa 2021-2022 ein Programm über Multilateralismus in Zusammenarbeit mit der Konrad-Adenauer-Stiftung in Paris durch. Dieses Programm richtete sich an junge Fachkräfte aus beiden Ländern, die sich im Rahmen ihrer Tätigkeiten für die Herausforderungen des Multilateralismus interessieren. Es umfasste eine breite Palette von Themen im Zusammenhang mit Multilateralismus, wie internationalen Handel, Gesundheit, Menschenrechte und Migration, Nichtverbreitung und Abrüstung. Zuvor hatte das Cerfa am deutsch-französischen Zukunftsdialog teilgenommen, der von 2007 bis 2020 gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) und mit Unterstützung der Robert Bosch Stiftung geleitet wurde, sowie an der Gruppe Daniel Vernet (ehemals Deutsch-Französische Reflexionsgruppe), die 2014 auf Initiative der Stiftung Genshagen gegründet wurde.

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Annette LENSING
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PEINE / GERMANY - MARCH 20, 2017: two german ambulance vehicles stands on hospital at Peine / Germany
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