Europa nach dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine: die europäische Sicherheitsarchitektur in einem neuen transatlantischen Rahmen

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Die Weichen für eine neue Sicherheitsarchitektur sind gerade dabei gestellt zu werden. Die Frage ist: Passiert dies mit oder ohne Europa? Der vor kurzem ins Weiße Haus eingezogene US-Präsident Donald Trump und der Präsident der Russischen Föderation Wladimir Putin haben Gespräche in die Wege geleitet, um dem Krieg in der Ukraine ein Ende zu bereiten und dabei werden mögliche Gebietsabtretungen der Ukraine an Russland in den Raum gestellt.
Wie weit werden die USA die Interessen der Ukraine in möglichen zukünftigen Friedensgesprächen verteidigen? Was bedeutet Trump 2 für die globale regelbasierte Weltordnung? Inwieweit werden die USA den Anspruch erheben, eine Ordnungsmacht zu sein und den Multilateralismus aufrechtzuerhalten?
PROGRAMM
10.30 - 11.00 Uhr Einleitende Worte
Paul Maurice
Generalsekretär des Studienkomittees für die deutsch-französischen Beziehungen (Cerfa)
Thomas Gomart (ausstehend)
Direktor des Ifri.
11:00 - 12:30 Uhr Panel 1: Die Auswirkungen der neuen Trump-Regierung auf den weiteren Verlauf des Krieges in der Ukraine und die Folgen für die europäische Sicherheit
Ronja Kempin, Wissenschaftlerin, Forschungsgruppe EU/Europa, Stiftung Wissenschaft und Politik
Bart Laurent, Brigadegeneral (a.D.) des Königreichs Belgien. Ehemals Direktor für Operationen im Militärstab der Europäischen Union (EUMS)
Frédéric Petit, französischer Abgeordneter
Wolfgang Petritsch, Ehemaliger österreichischer Diplomat, Präsident des Österreichischen Instituts für Internationale Angelegenheiten und Präsident der Österreichischen Marshallplan-Stiftung
Konrad Szymanski, Ehemaliger polnischer Minister für europäische Angelegenheiten von 2015 bis 2022
Moderation: Jeroen Dobber, Friedrich Naumann Stiftung, Brüssel
12:30 - 14:00 Uhr Mittagspause
14:00 - 15:30 Uhr Panel 2: Trump 2 und die globale Weltordnung: Inwieweit werden die USA den Anspruch erheben, eine Ordnungsmacht zu sein (Zukunft des Multilateralismus, Systemrivalität USA-China, Nordkorea, Iran, Naher Osten, welche Bedeutung hat die europäische Sicherheit in diesem Zusammenhang)?
Liana Fix, Fellow für Europa, Council on Foreign Relations
Daniel S. Hamilton, Nonresident Senior Fellow - Außenpolitik, Center on the United States and Europe, Brookings Institution
Hans-Dieter Heumann, Senior Fellow am Zentrum für fortgeschrittene Sicherheits-, Strategie- und Integrationsstudien. Ehemaliger Botschafter. Ehemaliger Präsident der Bundesakademie für Sicherheitspolitik in Deutschland
Martin Quencez, Verantwortlicher Geopolitisches Risiko und Strategie, GMFUS, Büro Paris
Benjamin Tallis, Direktor, Initiative für demokratische Strategie
Moderation: Marie Krpata, Research Fellow, Studienkomitee für deutsch-französische Beziehungen (Cerfa) am Ifri
15:30 - 16:00 Uhr Schlussstatement
Michael Link
Staatsminister für Europa (2012-2013). Transatlantik-Koordinator der deutschen Bundesregierung (2022-2024)
In Diskussion mit:
Isabelle Lasserre, Diplomatische Korrespondentin des Figaro
Diese öffentliche Veranstaltung zielt darauf ab, Herausforderungen, die sich aus dem Krieg in der Ukraine für die europäische Sicherheitsarchitektur ergeben zu beleuchten und auf das sich wandelnde europäische Sicherheitsumfeld vor dem Hintergrund der Amtsübernahme der neuen US-Administration eingehen.
Die Konferenz wird in englischer Sprache ohne Übersetzung abgehalten.
Kontakt
Catherine NAIKER
Assistentin des Studienkomitees für deutsch-französische Beziehungen (Cerfa) am Ifri